Planung ist das halbe Leben

… doch die andere Hälfte gefällt mir besser. Kleines Problem: Einen Marathon kann man nicht mal eben spontan rennen. Zudem lädt gerade der November dazu ein, die Heldentaten des kommenden Jahres mal gründlich in der warmen Stube zu planen. Wenn das Wetter schon nicht für Motivation sorgt, dann wenigstens einen Blick in die Laufkalender des kommenden Jahres.

Über diese Brücke will ich am 13. April laufen. Ob's diesmal klappt?

Über diese Brücke will ich am 13. April laufen. Ob’s diesmal klappt?

Meine Planung für 2013 hat wirklich prima hingehauen: Erst musste ich meinen Marathon wegen der Arbeit verschieben, dann fiel mein Halbmarathon-Test am Ostermontag dem Schnee zum Opfer (vor gar nicht so langer Zeit bin ich bei einem Ostermontagslauf vor Hitze fast verdörrt…). Den Vorbereitungslauf in Scharnebeck verpasste ich wegen einer Erkältung, den in Thomasburg wegen einer Entzündung im Fuß. Im Sommer fiel mein schneller Zehner bei der City Nacht in Berlin der Hitze zum Opfer. Sonst lief alles prima…

Aber ich lasse mich nicht beirren und plane auch für 2014. Vielleicht klappt’s dann wirklich mal mit Rotterdam, einem meiner zehn Marathon-Läufe, die ich unbedingt erleben will – habe ich dann noch die Puste, zwei Wochen später den Hermannslauf zu überleben? Schaffe ich es diesmal im Juli nach Berlin – einen Startplatz für die City Nacht habe ich ja noch, weil sie 2013 ausfiel? Und kann ich mich noch dazu aufraffen, im kommenden Herbst noch irgendwelche Geschwindigkeitsrekorde zu brechen?

Der Körper brüllt

Meine Rubrik „Saffti auf Tournee“ ist jedenfalls schon prall gefüllt. Vielleicht schaffe ich diesmal wenigstens etwas mehr als die Hälfte der Starts? Heute wagte ich die erste kleine Runde fünf Tage nach dem letzten Lauf der alten Saison in Westergellersen. Von der Leiste bis zum Fuß – irgendwo zwickte und zwackte es immer. Man soll ja auf seinen Körper hören. Und der brüllte mich heute geradezu an: „Was soll denn der Scheiß? Kannst du nicht eine Woche mal ohne diese verfluchte Rennerei auskommen?“

Also wälze ich lieber Reiseführer. Wenn es mal welche über Rotterdam geben würde! Die Stadt wurde, nachdem unsere Großväter sie in Schutt und Asche gelegt hatten, nach dem Zweiten Weltkrieg komplett neu angelegt, ist also wie Wolfsburg in Groß, eine Art Anti-Amsterdam – das macht mich erst recht neugierig. Schon sehe ich, dass die ersten Läufe im SALAH-Cup prima in die Vorbereitung passen und dass ich dann noch einen Halbmarathon Ende März gut einstreuen kann.

Bin nur ich jetzt schon so detailliert in der Planung des kommenden Laufjahrs? Erzählt mir doch, dass auch ihr schon genau wisst, durch welchen Wald ihr an welchem Sonntag des kommenden Jahres hasten werdet. Es würde mich sehr beruhigen…

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Ein Gedanke zu “Planung ist das halbe Leben

  1. Lach, also bei mir steht die Planung schon seit einigen Wochen und nun da feststeht, dass ich wieder Berlin laufen darf, ist auch das letzte Fragezeichen geklaert. Also wie du siehst du bist sicher nicht alleine. Ich wuensche dir viel Spass in Rotterdam!

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